Fortbildungen - Personalentwicklung - Familientherapie

1) Herausforderung Ruhestand – Krise oder Chance?

Mit dem Ende der Berufstätigkeit geht das Leben oft mit großen Veränderungen einher. Es gilt Abschied zu nehmen von vertrauten Konstellationen. Vielseitige Verluste müssen bewältigt werden.

Um die persönliche Lebensqualität im dritten Lebensabschnitt weitestgehend bewahren zu können, ist eine bewusst durchdachte Neugestaltung des eigenen Lebens am besten schon vor dem Berufsausstieg von zentraler Bedeutung. 

Das Ziel eines jeden Menschen ist, in seinem Leben ein hohes Maß an persönlichem Wohlbefinden zu empfinden. Altersunabhängige Glückserfahrungen sind jedoch nicht nur in kostspieligen Luxusprojekten – wie z.B. teuren Reisen – für den einzelnen erlebbar. Auch andere Situationen bieten vielfältige Chancen und Potentiale für Zufriedenheitserlebnisse.

In dieser Veranstaltung wird den Teilnehmenden ein psychologisches Strategiewissen gegeben, um für ihre letzte Arbeitsphase und ihren dritten Lebensabschnitt attraktive Perspektiven zu entwickeln. Hinzukommend erhalten sie gezielte Anregungen, um die unangenehmen Themen des Alters mit mehr Gelassenheit erleben zu können. Das Gruppengespräch bildet hierbei eine gute Grundlage, mit der die Gestaltungsmöglichkeiten dieser Lebensphase auch untereinander ausgetauscht werden können. Jeder Einzelne arbeitet in der Gruppe an der Optimierung seiner persönlichen Daseinsperspektive.
 

2) Leichter leben mit dem Inneren Kind - und wie mich diese Beziehung im Beruf stärkt

Der Berufsalltag kann sehr anstrengend sein. Viele Absprachen und Neuigkeiten gilt es tagtäglich mit den Kolleg*innen und den weiteren Beteiligten zu komunizieren. Immer wieder gibt es Ereignisse, die uns emotional sehr aufwühlen und dann auch längerfristig belasten. Das Risiko, sich schnell müde und erschöpft zu fühlen, ist dadurch erhöht. Als angestellte Fachkräfte stehen wir in diesen Momenten vor der Frage: Wie kann ich entspannter mit den Geschehnissen umgehen?
Der Schlüssel für einen gelasseneren Arbeitsalltag liegt im Kontakt mit unseren "Inneren Kind". Dieses psychotherapeutische Modell geht davon aus, dass die optimale Antwort zur Verringerung unseres persönlichen Stresserlebens in uns selbst liegt. Wenn wir ein Verständnis für unsere inneren Impulse in einer Belastunssituation entwickelt haben, dann wird es auch möglich sein, den Koffer der persönlichen Handlungsspielräume im besten Sinne zu erweiteren.
Im Zwiegespräch mit uns selbst können wir dann ruhiger auf die herausfordernden Ereignisse reagieren. Unsere persönliche Lebensqualität erfährt dadurch eine enorme Stärkung. Außerdem sind wir in den Besprechungen mit den Kolleg*innen und Vorgesetzten souveräner. Unnötige Konflikte können vermieden werden.
Wie diese innere Neuausrichtung gelingen kann, erfahren Sie in dieser Fortbildung. Bitte bringen Sie 3-4 Fotos und ein Souvenir aus ihrer Kindheit und Jugend mit, die Sie in besonderer Weise an diese Lebensphase erinnern.
 

3) Biografiearbeit mit dem Inneren Kind

Diese Veranstaltung widmet sich einer besonderen Form der inneren Selbstbegegnung. Wir gehen in Kontakt mit unseren tieferliegenden Herzenswünsche und überprüfen die Möglichkeiten ihrer Realisierung. Außerdem beleuchten wir die typischen Fragestellungen eines fortgeschrittenen Lebens:
- Wie gestalte ich meine begrenzte Restlebenszeit am besten?
- Bieten die zunehmenden Freiräume auch noch Platz für interessante Wachstumserfahrungen?
- Wodurch kultiviere ich noch mehr Freude und Humor in meinem Alltag?
- Wie sieht es mit der Narrenfreiheit aus? Gibt es sie wirklich?
- Wie finde ich Frieden mit gewissen Fehlentscheidungen in meinem persönlichen Werdegang?
Diese Zusammenkunft soll Mut machen, auch einmal unbetretene Pfade zu gehen.
 

4) Auflösungsgespräche konstruktiv gestalten - für Führungskräfte

Die Besprechung mit langjährigen Mitarbeiter:innen über den Ausstieg aus dem Unternehmen ist für viele Führungskräfte eine kniffelige Herausforderung. Im
Idealfall gehen die Beteiligten im guten auseinander. Wie verhält man sich jedoch am besten, wenn die Beschäftigten weiterhin im Betrieb noch arbeiten möchten, die Vorgesetzten aber anderer Meinung sind? Viel Fingerspitzengefühl ist dann erforderlich, wenn die Interessen der beiden Seiten gegenläufig sind.
In diesem Zusammenhang können folgende Fragen entstehen:
- Gibt es auch diplomatische Wege zur Gestaltung dieser speziellen Situation?
- Welche Maßnahmen und Umgangsformen begünstigen die Entstehung einer einvernehmlichen Trennung?
- Wie sieht ein Führungsverhalten aus, das einen konfliktarmen Verlauf ermöglichen kann?
Tatsache ist, dass es in solchen Konstellationen auf die feinen Details in der Gesprächsführung ankommt. Diese kaum bemerkbaren sprachlichen Nuancen im Dialog mit den Beschäftigten werden einen hohen Einfluss auf das Verhandlungsergebnis haben. Ein überlegtes Vorgehen ist in solchen Gesprächen also unerlässlich.
In dieser Fortbildung erhalten die Teilnehmenden gezielte Informationen für die Gestaltung dieses besonderen Klärungsanliegens. Hinzukommend begeben wir uns mental in die unterschiedlichen Wahrnehmungspositionen der Beteiligten und suchen gemeinsam nach angemessenen Reaktionsmöglichkeiten zur nachhaltig gelungenen Gestaltung dieser Situation.
 

5) Kritik äußern im Personalgespräch

Nicht ausgesprochene Veränderungswünsche können dazu führen, dass sich der Kontakt mit der angestellten Fachkraft zunehmend verschlechtern wird. Die innere Unzufriedenheit wächst mit jedem Vorfall, der nicht zeitnah geklärt wird. Auch die Produktivität und das engagierte Miteinander leiden unter der Konfliktvermeidung.
Die Führungskraft steht vor den Fragen:
- Wie spreche ich das unangenehme Thema am besten an?
- Wodurch können Missverständnisse in der Kommunikation vermieden werden?
- Mit welchen Antworten muss ich rechnen?
- Welches Verhalten ist hilfreich, falls es beim Gegenüber zu einem Widerstand kommt?
- Oder ist es an dieser Stelle eher sinnvoll, die Ereignisse nicht zu erwähnen?
Hierbei gilt es zu bedenken, dass ein Wechsel der vertrauten Umgangsformen auch zu einem anderen Besprechungsergebnis führen wird. Wie eine angemessene Ansprache aussehen kann, erfahren Sie in dieser Fortbildung.
 

6) De-Eskalation für anspruchsvolle Lebenslagen

Als Psychologin schaue ich mit einer systemischen Perspektive auf die Geschehnisse. In diesem Sinne unterstütze ich meine Mitmenschen darin, ihre bestehenden Beziehungsschwierigkeiten auf eine diplomatische Art und Weise zu lösen.

Die Teilnehmer*innen dieser Veranstaltung erhalten gezielte De-Eskalationstechniken zur Regulierung folgender Ausgangsfragestellungen:
- Wie ist es möglich, souveräner - und somit im beruflichen Kontext auch professioneller - auf persönliche Angriffe oder auch Beleidigungen zu reagieren?
- Welche präventiven Handlungen sind hilfreich, damit es zu keiner Eskalation in einem wichtigen Gespräch kommt?
- Gibt es ganz konkrete Argumente, die eine bestehende Auseinandersetzung entschärfen können?

Durch eine gut durchdachte Vorgehensweise ist eine Erhöhung des persönlichen Verhandlungsgeschicks in den herausfordernden Lebenslagen des Einzelnen erreichbar.
 

7) Besprechungen diplomatisch führen

Es gibt kniffelige Klärungspunkte mit den Vorgesetzten, Kollegen und natürlich auch mit den Familienangehörigen, da steht in einem Zwiegespräch letztendlich viel auf dem Spiel.
In einem herausfordernden Gespräch sind es die gewählten Kommunikationsstrategien, die oft maßgeblich darüber entscheiden werden, ob ein bestimmter Sachverhalt sich in die gewünschte Richtung entwickeln wird oder auch nicht. Das erstrebenswerte "Verhandlungsgeschick" enthält in solchen Situationen klare Verhaltensregeln, die ein Mensch durch eine bewusste Reflexion seiner Gegebenheiten auch erlernen kann.
In diesem Seminar erörtern wir gemeinsam in der Gruppe die lebenspraktischen Hintergründe zu der Begrifflichkeit "Diplomatie".
 

Der Preis hängt von der Gruppengröße, dem Seminarort und anderen individuellen Konditionen ab. Bitte geben Sie bei einer Anfrage Ihre Telefonnummer an.
 
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